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Seit vielen Jahren bin ich im Schuldienst tätig und arbeite dort, als von der Badischen Landeskirche angestellte Religionslehrerin mit Freude und Engagement. Seit 6 Jahren begleitete mich zuerst meine zur Therapiehündin ausgebildete, Berner Senn Hündin, in die Schulstunden und jetzt die Landseerhündin Nandi. Die wohltuende Wirkung des Tieres auf Schüler und Lernklima ist auch von Aussenstehenden beobachtbar und hat ein äusserst positives Echo in der Elternschaft und im Kollegium gefunden.

Doch nicht nur die Therapiehunde Ausbildung, sondern auch ein 2-jähriges Nachdiplom Studium am Institut für Ethologie und Tierpsychologie in Zürich, befähigen mich pädagogisch mit dem Einsatz eines Tieres zu arbeiten. Die Arbeit mit kranken oder behinderten Menschen, habe ich in zahlreichen Praktika und Ferienjobs während meiner gesamten Studienzeit kennen lernen dürfen und genau diese Arbeit hat sich mir als besonders befriedigend und beglückend eingeprägt. Von Natur aus, Mensch und Tier besonders zugetan, habe ich in meinem bisherigen Lebenslauf, diese Neigung als Mutter dreier Kinder , als Besitzerin einiger Haustiere und Lehrerin in Teilzeit gut ausleben können. Ich bin vom Benefit des guten Miteinanders von Mensch und Tier derart überzeugt, dass ich mit Sicherheit glaube sagen zu können, dass ein liebevoll angeleitetes Zusammensein mit einem zu diesem Dienst ausgebildeten Tier, nicht nur das Wohlbefinden eines Patienten zu verbessern vermag, sondern sogar den Heilungsprozess fördern kann. Zum guten Glück stehe ich mit dieser Erkenntnis nicht alleine und als vollkommene Pionierin da, sondern finde meine Erfahrungen in der wissenschaftlichen Literatur bestätigt. Es gibt immer mehr renommierte Kliniken, die sich den Erkenntnissen aus der Erforschung der Mensch-Tier- Beziehung öffnen und die tiergestützte Therapie , als eine von vielen möglichen Therapieformen in Betracht ziehen. Ich habe den Einsatz von Hunden zur Motivation für physiotherapeutische Übungen am Kinderspital Zürich erleben dürfen Ein Hund an der Schule für Kranke könnte eine ausstrahlende Wirkung auf den gesamten Heilungsprozess haben, indem alleine der Wohlfühlcharakter in einer solchen Institution positiv beeinflusst wird. Gerade ein kranker Mensch bedarf einer heilen Umwelt. In einer heilen Welt aber, in der wir uns aufgehoben fühlen und Teil eines grösseren Ganzen sind, sind Tiere unerlässlich und die Begegnung mit ihnen eine Versöhnung, mit dem oft entfremdeten Leben, ein Dialog mit dem Ursprung aller Dinge, eine Möglichkeit, der Auseinandersetzung  mit der eigenen Kreatürlichkeit.  Die erlebte Gemeinschaft mit einem Tier schafft Normalität und Natürlichkeit, gibt den äusseren Rahmen für das tröstliche Gefühl des Eingebundenseins in die Zusage der Erlösung, die allen Geschöpfen gilt.

 

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